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Tiflis: Viertel, Sehenswürdigkeiten und Anreise für 3 bis 4 Tage

Welches Viertel zu dir passt, wie du mit Bus 337 ab 1 GEL vom Flughafen ins Zentrum kommst, was Metro und Eintritte kosten und wann Tiflis am angenehmsten ist.

Von Redaktion NighthopperMit KI erstelltVeröffentlicht am Aktualisiert am 11 Min. Lesezeit

So entstand dieser Artikel

Text mit KI erstellt und mit KI gegen die genannten Quellen geprüft. Freigegeben von Simon Misiak am .

Redaktionell verantwortlich: Saimon Misiaki (Simon Misiak).

So arbeiten wir

Blick vom Hang unter der Festung Narikala über die Altstadt von Tiflis, den Fluss Mtkwari, die Friedensbrücke und den Rike-Park
Die Altstadt von Tiflis mit Mtkwari und Friedensbrücke, gesehen vom Hang unter der Festung Narikala. · Foto: © Vyacheslav Argenberg · CC BY 4.0

Auf einen Blick

  • Beste Reisezeit: September und Oktober mit 26,7 bzw. 20,2 °C tagsüber; Juli und August über 31 °C
  • Flughafen TBS 17 km südöstlich: Bus 337 ab 1 GEL in rund 60 Min. oder Flughafentaxi ab 40 GEL (Sept. 2026)
  • 3 Tage für Altstadt, Sololaki, Mtazminda und Sameba, 1 Tag für Mzcheta per Marschrutka ab Didube
  • Währung Lari (GEL), 1 € = 2,99 GEL (Sept. 2026); Kartenzahlung verbreitet, auch in Bus und Metro
  • Nahverkehr: 1 GEL je 90 Minuten mit Metromoney-Karte, mit ausländischer Bankkarte rund 1,50 GEL (Sept. 2026)
  • Nicht für dich, wenn du Hitze oder steile Wege meidest; Rustaweli-Allee bis Ende Nov. 2026 Baustelle

Anreise ab Deutschland

Flughafen: Tiflis (TBS)

AbLuftlinieEntschädigung bis zu
Frankfurt (FRA)2.935 km400 €
München (MUC)2.688 km400 €
Berlin (BER)2.636 km400 €
Düsseldorf (DUS)3.072 km400 €
Hamburg (HAM)2.898 km400 €

Entschädigung je Person nach der EU-Fluggastrechteverordnung (VO 261/2004), wenn der Flug mit 3 Stunden Verspätung oder mehr ankommt oder weniger als 14 Tage vor Abflug gestrichen wird — nicht bei außergewöhnlichen Umständen wie Unwetter. Prüfen, ob dir etwas zusteht →

Zeitverschiebung:
+2 Stunden

Luftlinie: eigene Berechnung aus Flughafendaten (OurAirports).

Tiflis, auch Tbilissi genannt, ist die Hauptstadt Georgiens: Mit 1.369.400 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2026) lebt hier mehr als ein Drittel der Landesbevölkerung. Auf engem Raum liegen Schwefelbäder unter einer Festung, deren Anfänge ins 4. Jahrhundert reichen, eine Basilika aus dem 6. Jahrhundert und Bürgerhäuser mit bemalten Eingangshallen. Die Stadt passt zu dir, wenn du drei Tage zu Fuß unterwegs sein willst und Steigungen nicht scheust; für den vierten Tag liegt Mzcheta rund 20 km nördlich.

Hinweise des Auswärtigen Amts

Von Reisen nach Abchasien, Südossetien und in die unmittelbare Nähe der Konfliktregionen rät das Auswärtige Amt dringend ab. In Tiflis und anderen größeren Städten finden laut Amt weiterhin regelmäßig Proteste statt, in der Hauptstadt meist vor dem Parlament an der Rustaweli-Allee. Gewaltsame Auseinandersetzungen sind dabei nicht ausgeschlossen, meide deshalb Demonstrationen und größere Menschenansammlungen. Seit 1. Januar 2026 musst du bei der Einreise eine Auslandskrankenversicherung mit mindestens 30.000 GEL Deckung für den ganzen Aufenthalt nachweisen. Die Bestätigung darf gedruckt oder digital sein, auf Englisch oder Georgisch.

Mit KI erstellte Kurzfassung der Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts für Georgien, Fassung vom 20. Februar 2026. Sie vereinfacht und kann unvollständig sein: Lies vor der Reise auch den Originaltext des Amts.

Originaltext beim Auswärtigen Amt (öffnet in neuem Tab)

Anreise und vom Flughafen in die Stadt

Der Flughafen Tiflis (TBS) liegt rund 17 km südöstlich des Zentrums. Luftlinie und Zeitverschiebung zeigt dir der Kasten „Auf einen Blick“.

Bus 337: ab 1 GEL ins Zentrum

Die Haltestelle liegt vor der Abflughalle: Von der Ankunftshalle aus gehst du nach rechts bis ans Ende des Nachbargebäudes, dort stehen ein blaues Busschild und eine Anzeigetafel. Regulär fährt die Linie 337 über Rustaweli-Allee und Freiheitsplatz bis zum Bahnhofsplatz (Sadguris Moedani), wo du in beide Metrolinien umsteigst. Laut Flughafen fährt sie etwa von 7 bis 23 Uhr, nachts gar nicht (Stand: September 2026).

Der Bus kommt etwa alle 15 bis 20 Minuten und braucht rund 60 Minuten ins Zentrum (Stand: 2026). Mit Metromoney-Karte kostet die Fahrt 1 GEL, mit ausländischer Bankkarte oder Handy-Wallet laut Wander-Lush rund 1,50 GEL (Stand: September 2026). Karte oder Handy hältst du beim Einsteigen an das Lesegerät, Abfahrten in Echtzeit zeigt das TTC-Portal transit.ttc.com.ge (öffnet in neuem Tab).

Am Flughafen gibt es keine Metromoney-Karte, nur die blaue Transportkarte am Schalter der Bank of Georgia. Sie beginnt mit einem Tagespass für 3 GEL, für eine einzelne Fahrt ist die eigene Bankkarte also günstiger.

Achtung

Rustaweli-Allee: Bauarbeiten bis Ende November 2026

Seit dem 23. Juli 2026 wird die Rustaweli-Allee zwischen Tamar-Tschowelidse-Straße und Freiheitsplatz saniert, fertig sein soll sie Ende November 2026. Seit dem 11. September rollt der Verkehr wieder zwischen Tamar-Tschowelidse- und Micheil-Dschawachischwili-Straße, der Rest bleibt für Fahrzeuge gesperrt (Stand: September 2026). Laut Rathaus weichen gut 20 Bus- und Minibuslinien, darunter der Bus 337, über den Heldenplatz und das rechte Mtkwari-Ufer aus (Stand: Juli 2026). Prüf vor der Fahrt die Haltestelle und plan einen Zeitpuffer ein.

Flughafentaxi und Bolt

Das offizielle Flughafentaxi fährt rund um die Uhr zum Festpreis: 40 GEL bis knapp 20 km Fahrstrecke, darunter Altstadt, Sololaki, Mtazminda und Tschugureti. Weiter entfernte Ziele kosten 50 GEL, laut Wander-Lush meist schon Vake, Saburtalo und Didube (Stand: September 2026). Der Taxistand liegt am Bordstein vor der Ankunftshalle, je nach Verkehr bist du in 20 bis 30 Minuten im Zentrum.

Mit Bolt zahlst du rund 30 bis 40 GEL ins Zentrum (Stand: 2026). Abholpunkt und Endpreis zeigt die App vor Fahrtbeginn, die Fahrzeugdaten gleichst du vor dem Einsteigen ab. Straßentaxis ohne App meidest du, dort drohen überhöhte Preise.

Zug und Metro fahren nicht zum Flughafen

Der Flughafen hat seit 2007 einen Bahnanschluss, doch im Fahrplan der Georgischen Eisenbahn steht keine Flughafenverbindung (Stand: September 2026). Die 2018 angekündigte Bahnlinie von Samgori zum Flughafen wurde nie begonnen.

Flug verspätet oder gestrichen?Prüfe, ob dir nach der EU-Fluggastrechteverordnung Geld zusteht — mit jedem Prüfschritt im Klartext.

Wo übernachten: die Viertel im Vergleich

Der historische Kern von Tiflis umfasst nur rund 2 km² und geht auf das frühe Mittelalter zurück. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen darin oder an den Hängen darüber, das Viertel entscheidet also vor allem über Wege und Steigungen.

ViertelLagepasst fürNachteil
Altstadt mit Abanotubanirechtes Mtkwari-Ufer, unter der Festung Narikalakurze Wege zu Bädern, Sioni-Kathedrale und Friedensbrückesteiler Weg hinauf zur Festung
Sololakiam Fuß des MtazmindaBürgerhäuser ab Mitte des 19. Jahrhunderts, Talstation des FunikularsHanglage, viele Häuser noch unsaniert
MtazmindaBerg über Sololaki, Bergstation auf 727 mAussicht, Mtazminda-Park, Pantheonbergab zu Fuß oder per Funikular mit eigener Karte
VakeSüdwesten, rechtes UferWohngegend mit Vake-Park und Kinderpark Mziurikeine Metro
Rund um die Fabrikawenige Blocks von Metro MardschanischwiliKulturzentrum mit Innenhof, Cafés, Bars und AteliersBarbetrieb im Innenhof, zur Altstadt per Metro

Tabelle seitlich wischen, um alle Spalten zu sehen.

Abanotubani heißt „Bäderviertel“. Es liegt über Schwefelquellen, war früher das Viertel der Handwerker und Färber und wird seit den 1970er-Jahren staatlich saniert.

Sololaki entstand nach der Anlage des Freiheitsplatzes in den 1820er-Jahren, ab Mitte des 19. Jahrhunderts wohnte hier das Bürgertum. Zu Sowjetzeiten teilten sich 10 bis 15 Familien ein Haus. Saniert sind bisher einzelne Häuser und Eingänge, etwa in der Galaktioni-Straße 13 und 18 und in der Iwane-Matschabeli-Straße 17.

Vake gehört zu den größten Wohngebieten der Stadt, ist seit 1906 Teil von Tiflis und wurde ab den 1920er-Jahren bebaut. Eine dritte Metrolinie sollte das Viertel anbinden, ihre Baustellen liegen aber seit der Sowjetzeit still.

Die Fabrika in der Egnate-Ninoschwili-Straße 8 war eine sowjetische Nähfabrik. Seit Juli 2016 ist sie ein Kulturzentrum mit Ateliers, Läden und Plattenladen.

Sehenswürdigkeiten: drei Tage in der Stadt

Tag 1: Bäder, Narikala und Friedensbrücke

Der Legende nach gründete König Wachtang Gorgassali die Stadt wegen der heißen Schwefelquellen, der Name kommt vom georgischen „tbili“ für warm. Im 12. Jahrhundert gab es rund 65 Bäder, im 19. Jahrhundert noch 6, erkennbar an ihren Ziegelkuppeln. Am bekanntesten ist das Chreli Abano, das Bunte Bad aus dem 17. Jahrhundert mit Kachelfassade, wo du Massagen zusätzlich zum Bad buchst. Dazu kommen unter anderem Bad Nr. 5, das Königsbad und öffentliche Bäder.

Ziegelkuppeln der Schwefelbäder im Viertel Abanotubani in Tiflis, dahinter der Hang unter der Festung Narikala
Die Ziegelkuppeln des Königsbads im Bäderviertel Abanotubani in Tiflis. · Foto: Marcin Konsek / Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Direkt bei Abanotubani liegen der Legwtachewi-Wasserfall in der Schlucht und die Dschuma-Moschee aus dem 18. Jahrhundert. Außer der Moschee hat die Altstadt orthodoxe, armenische und katholische Kirchen sowie zwei Synagogen.

Über dem Viertel liegt die Festung Narikala auf einem steilen Hügel. Die Nikolauskirche im unteren Hof wurde 1996/97 neu gebaut. Den Aufstieg sparst du dir mit der Seilbahn vom Rike-Park: 2 bis 3 Minuten Fahrt, 2,50 GEL je Richtung mit der Metromoney-Karte (Stand: Juli 2026).

Fünf Gehminuten von Narikala steht Kartlis Deda, die Mutter Georgiens: 20 m hoch, ein Werk von Elgudscha Amaschukeli. Zum 1.500-jährigen Stadtjubiläum 1958 wurde die Figur zunächst aus Holz aufgestellt, 1963 bekam sie eine Hülle aus Aluminium. Sie hält eine Weinschale für die Gastfreundschaft und ein Schwert zur Abwehr. Zu Fuß führt auch eine Treppe ab der Betlemi-Straße hinauf.

Festung Narikala mit der Nikolauskirche auf dem Hügel über Abanotubani und der Gorgassali-Straße in Tiflis
Die Festung Narikala über dem Bäderviertel, gesehen von der Metechi-Kirche in Tiflis. · Foto: Kober · CC0

Unten verbindet die Friedensbrücke, 150 m Stahl und Glas von Michele De Lucchi, seit dem 6. Mai 2010 die Erekle-II.-Straße mit dem Rike-Park. Ab 90 Minuten vor Sonnenuntergang laufen LED-Lichtprogramme, der frühe Abend passt also für den Weg hinüber. Auf dem Felsen über dem Mtkwari steht die Metechi-Kirche mit dem Reiterstandbild von Wachtang Gorgassali und Rundblick über die Stadt.

Tag 2: Kirchen der Altstadt, Sololaki und Mtazminda

Die Antschischati-Basilika aus dem 6. Jahrhundert ist die älteste erhaltene Kirche der Stadt. Bis zur Weihe der Sameba 2004 hatte der georgische Patriarch seinen Sitz an der Sioni-Kathedrale. Die ersten Bauten der Sioni entstanden im 6. und 7. Jahrhundert; was heute steht, folgt nach mehreren Zerstörungen der Fassung aus dem 13. Jahrhundert.

In Sololaki geht es um Hauseingänge: Marmor, Wandmalerei und Schmiedeeisen, eklektisch, maurisch oder in der Moderne von 1900 bis 1915. Den Stil mit verzierten Fassaden und bemalten Eingangshallen nennt man „Tbilisi Modern“.

In der Tschonkadse-Straße 22 startet die Standseilbahn auf den Mtazminda, in Betrieb seit 1905: 501 m lang, rund 5 Minuten Fahrt bis zur Bergstation auf 727 m Höhe. Du brauchst dafür eine aufladbare Mtazminda-Parkkarte für 2 GEL von der Kasse der Talstation, Berg- und Talfahrt werden einzeln abgebucht (Stand: Juli 2026).

Am Zwischenhalt liegt das Pantheon im Kirchhof der Davidskirche (Mamadawiti), eröffnet 1929, unter anderem mit den Gräbern von Ilia Tschawtschawadse, Alexander Gribojedow und Nino Tschawtschawadse. Oben liegt der Mtazminda-Park auf rund 100 ha mit einem 65 m hohen Riesenrad, Achterbahn und Wasserrutschen.

Tag 3: Rustaweli-Allee, Trockene Brücke und Sameba

An der Rustaweli-Allee stehen Parlament, Opernhaus, Nationalgalerie und Theater. Das Nationalmuseum (Simon-Dschanaschia-Museum Georgiens) in Nummer 3 zeigt Funde von der Steinzeit über das Mittelalter bis zu Ethnografie und Münzen. Geöffnet ist Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr, ausländische Erwachsene zahlen 40 GEL, ausländische Studierende 15 GEL (Stand: September 2026).

An der Trockenen Brücke nahe dem Präsidentenpalast gibt es seit den 1950er-Jahren einen Flohmarkt mit Sowjet-Objekten, alten Münzen, Silberschmuck und Geschirr. Im Park daneben liegt ein Kunstmarkt unter freiem Himmel.

Die Dreifaltigkeitskathedrale Sameba auf dem Elias-Hügel löste 2004 die Sioni als Hauptkirche der Georgischen Orthodoxen Kirche ab, begonnen wurde der Bau 1995. Weltweit sind nur zwei orthodoxe Kathedralen höher. Ab der Metrostation Awlabari gehst du 10 bis 15 Minuten bergauf, der Eintritt ist frei. Schultern und Knie müssen bedeckt sein, Frauen tragen Kopftuch (Stand: September 2026).

Tagesausflug nach Mzcheta

Seit 1994 gehören drei Kirchenbauten zum UNESCO-Welterbe „Historische Denkmäler von Mzcheta“. Es sind das Samtawro-Kloster aus dem 4., das Dschwari-Kloster aus dem 6. und die Swetizchoweli-Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert. Die Georgische Kirche führt den Ort seit 2014 als „Heilige Stadt“.

Mzcheta liegt rund 20 km nördlich von Tiflis, wo Aragwi und Kura (Mtkwari) zusammenfließen. Vom 3. Jahrhundert v. Chr. bis ins 5. Jahrhundert n. Chr. regierten von hier die Könige Iberiens, im frühen 6. Jahrhundert verlegte König Datschi den Sitz nach Tiflis.

Swetizchoweli-Kathedrale in Mzcheta zwischen Wohnhäusern, im Hintergrund Berge
Die Swetizchoweli-Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert in Mzcheta nördlich von Tiflis. · Foto: Dmitry A. Mottl · CC BY-SA 4.0

Mit der Metrolinie 1 fährst du bis Didube. Am Busbahnhof kaufst du am Schalter ein Papierticket für die Marschrutka, rund 2 GEL. Sie fährt ab etwa 8 Uhr alle 20 bis 30 Minuten und braucht 25 bis 35 Minuten (Stand: August 2026). Die letzte Marschrutka zurück fährt meist zwischen 20 und 20:30 Uhr (Stand: Juni 2026).

Zum Dschwari-Kloster fährt kein öffentliches Verkehrsmittel, ab Mzcheta nimmst du ein Taxi. Für weitere Ziele in Georgien ist ein Mietwagen ab dem Flughafen TBS flexibler; in Tiflis selbst reichen Metro, Bus und Bolt.

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Essen und Trinken

Chatschapuri, das georgische Käsebrot, gibt es in knapp 50 regionalen Varianten. Die imeretische Form ist rund und in der Pfanne gebacken, die adscharische bootförmig mit Ei und Butter; als Käse dienen unter anderem Imeruli und Sulguni.

Wein wird traditionell im Qvevri bereitet, einem eiförmigen Tongefäß, das 5 bis 6 Monate im Boden vergraben bleibt. Die Methode gehört seit 2013 zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO.

Beste Reisezeit

Für Stadtspaziergänge passen September und Oktober am besten. Im September liegt das mittlere Tageshoch bei 26,7 °C, es fallen nur 34,8 mm Regen an durchschnittlich 4,9 Tagen. Im Oktober sind es 20,2 °C, dazu kommt das Stadtfest Tbilisoba, seit 1979 mit Volksmusik, Tanz und einem Erntemarkt zur Weinlese (Rtweli), vor allem in der Altstadt. Das Datum 2026 war bei Redaktionsschluss nicht offiziell bestätigt.

Im Frühjahr wird es mild: Im April liegt das Tageshoch bei 18,8 °C, im Mai bei 23,9 °C. Mai und Juni sind mit 82,9 und 84,0 mm die regenreichsten Monate, im Mai regnet es im Schnitt an 10,4 Tagen.

Juli und August sind heiß: Das mittlere Tageshoch liegt bei 31,7 und 31,9 °C, nachts sinkt es nur auf etwa 20 °C. Der Januar ist mit 7,1 °C am Tag und −0,4 °C in der Nacht der kälteste Monat, mit 16,4 mm aber auch der trockenste. Werte: WMO-Klimanormalwerte 1991 bis 2020, Station Tiflis.

Kosten

Georgien rechnet in Lari (GEL). Zum offiziellen Kurs der Nationalbank Georgiens vom September 2026 (1 € = 2,9925 GEL) ist 1 GEL rund 0,33 € wert.

PostenPreisetwa in Euro
Metro, Bus oder Minibus mit Metromoney-Karte, 90 Minuten inkl. Umstiege1 GEL0,33 €
Fahrt mit ausländischer Bankkarte (laut Wander-Lush)rund 1,50 GEL0,50 €
Zeitkarte Nahverkehr (nur mit Abo-Karte): Tag / Woche / Monat3 / 20 / 40 GEL1,00 / 6,68 / 13,37 €
Flughafentaxi bis knapp 20 km / darüber (z. B. Vake)40 / 50 GEL13,37 / 16,71 €
Bolt vom Flughafen ins Zentrum30 bis 40 GEL10,03 bis 13,37 €
Seilbahn Rike-Park zur Narikala, je Richtung2,50 GEL0,84 €
Nationalmuseum, ausländische Erwachsene / Studierende40 / 15 GEL13,37 / 5,01 €
Marschrutka nach Mzchetarund 2 GEL0,67 €

Tabelle seitlich wischen, um alle Spalten zu sehen.

Stand: September 2026; Seilbahn Juli 2026, Marschrutka August 2026, Bolt 2026.

Praktisches

Geld und Zahlung

In Tiflis zahlst du fast überall mit Karte oder Handy, Bargeld ziehst du am Automaten, und auch Euro kannst du in Lari tauschen. Den 90-Minuten-Tarif im Nahverkehr gibt es nur mit Metromoney-Karte oder Bankkarte.

Metro und Metromoney-Karte

Die Metro, eröffnet 1966, hat zwei Linien mit 23 Stationen auf 28,6 km; Betreiber ist die Tbilisi Transport Company (TTC). Linie 1 verbindet über 16 Stationen Achmetelis Teatri und Warketili, Linie 2 (Saburtalo) über 7 Stationen die Staatsuniversität und den Bahnhofsplatz, wo du zwischen beiden umsteigst. Für Besucher zählen vor allem Freiheitsplatz (Tavisuplebis Moedani), Rustaweli, Awlabari, Mardschanischwili und Bahnhofsplatz. Die Metro fährt etwa von kurz vor 6 Uhr bis Mitternacht (Stand: September 2026).

Tipp

Eine Karte für Metro, Bus und Seilbahn

Die Metromoney-Karte kostet 2 GEL (Stand: September 2026), du bekommst sie an den Metrokassen und an der Seilbahn zur Narikala. Aufladen kannst du sie auch an Automaten der Bank of Georgia. Heb den Kaufbeleg auf: Gibst du die Karte binnen eines Monats zurück, bekommst du die 2 GEL wieder. Nur das Funikular auf den Mtazminda braucht eine eigene Parkkarte.

Strom

In Georgien gibt es Steckdosen vom Typ C und F. Der deutsche Schukostecker (Typ F) ist Standard, einen Adapter brauchst du nicht.

Einreise, Sicherheit und Gesundheit

Die geltenden Regeln für Georgien stehen beim Auswärtigen Amt.

Einreise und Sicherheit

Die geltenden Regeln stehen beim Auswärtigen Amt — dort immer aktuell.

Reise- und Sicherheitshinweise: Georgien (öffnet in neuem Tab)

Für wen das nichts ist

  • Wer Hitze schlecht verträgt, meidet Juli und August: Tagsüber sind es im Mittel über 31 °C, nachts um 20 °C.
  • Wer ungern bergauf geht: Narikala liegt auf einem steilen Hügel, zur Sameba geht es ab der Metro 10 bis 15 Minuten bergauf, Sololaki liegt am Fuß des Mtazminda.
  • Wer spät landet: Nach etwa 23 Uhr fährt kein Bus 337 mehr, ab Mitternacht auch keine Metro; dann bleiben Flughafentaxi oder Bolt.
  • Wer bis Ende November 2026 reist, muss mit Umleitungen rund um die Baustelle auf der Rustaweli-Allee rechnen.

Flüge nach Tiflis

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Voreingestellt: hin am 29.10.2026, zurück am 05.11.2026, eine Person — in der Suche änderst du alles.

Quellen und Stand

  1. Wikipedia: Tbilisi International Airport (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  2. Tbilisi International Airport: Bus (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  3. Wander-Lush: Tbilisi Airport to City Centre (2026) (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  4. TTC: Standard tariff (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  5. TTC: Metromoney card (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  6. Civil Georgia: Rustaveli Avenue to Undergo Rehabilitation (21.07.2026) (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  7. Interpressnews: Tbilisi City Hall – Traffic on Rustaveli Avenue restricted (21.07.2026) (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  8. Georgia Today: Road reopened to traffic between Chovelidze and Javakhishvili streets (11.09.2026) (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  9. Tbilisi International Airport: Taxi (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  10. Bolt: Tbilisi airport Transfers (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
Alle 45 Quellen anzeigen
  1. Georgian Railway: Traffic General Schedule (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  2. Wikipedia: Tbilisi Metro (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  3. Georgia Travel (Nationale Tourismusverwaltung): Tbilisi (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  4. Georgia Travel: Abanotubani in Tbilisi (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  5. Georgia Travel: Tbilisi Sulfur Baths (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  6. Georgia Travel: Tbilisi, Sololaki District (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  7. Georgia Travel: The Funicular (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  8. Tbilisi Local Guide: Funicular Railway (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  9. Wikipedia: Mtatsminda Park (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  10. Wikipedia: Mtatsminda Pantheon (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  11. Wikipedia: Vake, Tbilisi (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  12. Fabrika Tbilisi (Betreiber-Website) (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  13. Wander-Lush: Fabrika Tbilisi (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  14. Wikipedia: Narikala (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  15. Tbilisi Local Guide: Rike–Narikala Cable Car (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  16. Georgia Travel: Kartlis Deda (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  17. Wikipedia: Bridge of Peace (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  18. Wikipedia: Holy Trinity Cathedral of Tbilisi (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  19. Tbilisi Local Guide: Holy Trinity Cathedral (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  20. Wikipedia: Anchiskhati Basilica (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  21. Wikipedia: Tbilisi Sioni Cathedral (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  22. Georgian National Museum: Opening hours (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  23. Georgian National Museum: Admission (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  24. Georgia Travel: Dry Bridge Flea Market (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  25. Wikipedia: Mtskheta (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  26. Wander-Lush: Didube Bus Station (08/2026) (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  27. OrbiTrip: Tbilisi to Mtskheta (06/2026) (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  28. Georgia Travel: Rediscovering Khachapuri (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  29. UNESCO: Ancient Georgian traditional Qvevri wine-making method (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  30. WMO Climate Normals 1991–2020, Tbilisi 37445 (NOAA NCEI, Archivkopie) (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  31. Wikipedia: Tbilisoba (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  32. Auswärtiges Amt: Georgien – Reise- und Sicherheitshinweise (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  33. National Bank of Georgia: Official exchange rate EUR (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  34. WorldStandards: Plug & voltage Georgia (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026
  35. Geostat: Number of Population as of January 1, 2026 (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 23. September 2026

Angaben zuletzt geprüft am 28. September 2026.

Letzte inhaltliche Änderung am 28. September 2026: Kasten mit den Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amts ergänzt.

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